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Wann:
4. Dezember 2020 um 16:00 – 17:15
2020-12-04T16:00:00+01:00
2020-12-04T17:15:00+01:00
Wo:
Künstlerfinca Can Brut
Volta 4
156, 07208 Cas Concos des Cavaller, Illes Balears
Spain
Preis:
30€
Kontakt:
Ingid Flohr
690 218 709

Die Künstlerfinca Can Brut präsentiert am 04.12.2020 um 16:00hDie Winterreise“ D 911, op. 89 von Franz Schubert, Liedtexte Wilhelm Müller. Es singt der wunderbare Tenor Daniel Kirch begleitet von der reizenden Pianistin Suzanne Bradbury.

Eintritt: 30€. Dauer: 1 Std. 15 Minuten (ohne Pause).Die Veranstaltung wird organisiert in Kooperation PIANOandART Cas Concos und Ingid Flohr ARTE & CULTURA Santanyí. Bei Anmeldung erhalten Sie die Wegbeschreibung. Die Plätze sind limitiert, das Konzert findet unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen statt.

Daniel KirchDaniel Kirch studierte an der Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt Köln bei Hans Sotin sowie in Berlin bei Irmgard Hartmann-Dressler. Er ist Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin. Engagements führten ihn u.a. an die Wiener Staatsoper, die Volksoper Wien, die Semperoper Dresden, das Opernhaus Zürich, die Komische Oper Berlin, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, das Teatro alla Scala in Mailand, das Grand Teatre del Liceu in Barcelona, das Théatre de la Monnaie in Brüssel sowie zu den Festspielen in Bregenz und Salzburg. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie der Fremde (Das Wunder der Heliane), Fritz (Der ferne Klang), Bacchus (Ariadne auf Naxos), Florestan (Fidelio), Walther von Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Siegmund (Die Walküre), Tristan (Tristan und Isolde) Siegfried (Siegfried, Götterdämmerung) sowie die Titelpartien in Tannhäuser, Lohengrin und Parsifal.

Auf CAN BRUT tritt der international renommierte Heldentenor mit Wohnsitz in Portocolom zum 2. Mal auf, da wegen der anhaltenden Krisensituation alle seine bedeutenden internationalen Engagements abgesagt oder verschoben wurden.

Suzanne BradburyDie Amerikanerin Suzanne Bradbury erlebte ihre Kindheit in Deià, wo ihre Musikalität früh von ihren Künstler-Eltern, den berühmten Malern Robert und Dorothy Bradbury gefördert wurde. Sie studierte bei bedeutenden Lehrern Klavier, u.a. in Festlandspanien in Wien und in Deutschland und erhielt bald höchste Auszeichnungen und Preise bei internationalen Wettbewerben.

Ihre Konzerttätigkeit führte Sie durch die ganze Welt und sie widmete viel Augenmerk der Uraufführung der Klavierwerke ihres amerikanischen Komponisten-Freundes Carl Mansker, der vor einem Jahr in München verstarb. Als Pädagogin schaffte Sie es, etlichen Schülern den Weg in eine professionelle Musiker-Laufbahn zu eröffnen.

Als ein Zyklus schauerlicher Lieder kündigte Franz Schubert seinen Freunden im Frühjahr 1827 die ersten 12 Gesänge „der Winterreise“ an.
Als er sie ihnen mit „bewegter Stimme“ vortrug, waren alle „über die düstere Stimmung dieser Lieder verblüfft“. Der Winter und die Reise des Titels sind demnach im Sinne romantischer Ironie als Lebenswinter und als Reise immer tiefer ins Unglück zu verstehen ….. Was bedeutet eine Aufführung dieser schauerlichen Lieder heutzutage? Ist sie eine Erinnerung an Schuberts Verzweiflung, ein Denkmal für die bittere Ironie, zu der die musikalische Romantik fähig war oder eine Huldigung an die großartigste Einheit von Wort und Ton, die das frühe 19. Jahrhundert hervorgebracht hat.
Quelle: kb Kammermusikführer